Dampfreiniger Test

Dampfreiniger sind eine interessante Alternative zu den Modellen im Staubsauger Test. Sie saugen nicht nur, sondern sollen mit heißem Dampf Verschmutzungen lösen und gegen Kalk, Bakterien oder harten Dreck vorgehen können. Im Dampfreiniger Test stellt sich heraus, ob die Behauptungen stimmen. Vor dem Kauf ist außerdem ein gründlicher Vergleich sinnvoll – und ein Ratgeber für die Auswahl. Wir beschreiben zudem interessante Modelle wie folgendes für Sie.

Dirt Devil AquaClean M318

Dirt Devil M318 AquaClean

Der Dirt Devil M318 AquaClean ist kein reiner Wischsauger, sondern ein Dampfwischer. Er eignet sich vor allem für die Reinigung von Fliesen und anderen wasserfesten, glatten Hartböden.

Dirt Devil M318 AquaClean

Online für 70,34 €

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Diverse Dampfreiniger im Vergleich

Dampfreiniger Test, Vergleich und Ratgeber

Welche Dampfreiniger ist der beste für mich? Im Ratgeber finden Sie dank Vergleich und Test schnell das passende Modell.

Geräte wie Dampfbesen und Heißwasser-Wischmopp begegnen immer häufiger in der Fernsehwerbung und werden als Allrounder im Kampf gegen Schmutz angepriesen. Für Küche, Bad, Garten oder auch Auto. Aber vor dem Kauf ergeben sich viele Fragen: Wie funktioniert ein Dampfreiniger überhaupt und wie muss man ihn einsetzen? Welche Bautypen gibt es? Für welche Einsatzbereiche ist der Einsatz effektiv, für welche Zwecke gar nicht? Wir haben die besten Antworten auf alle Fragen gesucht und bieten in diesem Ratgeber einen umfassend Überblick.

Wie funktionieren Dampfbesen & Co?

Die Geräte im Dampfreiniger Test erzielen ihre Wirkung vor allem mit Wasserdampf. Das Wasser wird in einem integrierten Behälter auf Kochtemperatur erhitzt. Anschließend sprüht das Gerät diesen Dampf über Düsen mit Druck auf den zu reinigenden Untergrund. Dadurch löst der Strahl, im Prinzip, den Schmutz.

Um den gelösten Dreck zu beseitigen existiert in der Regel ein Wischaufsatz, der die Düsen umgibt und ihn direkt aufnehmen kann. Es gibt aber auch Dampfsauger, die den feuchten Schmutz nach der Behandlung einsaugen.

Bautypen: Vom Handgerät bis zum Bodenreiniger

Grundsätzlich lassen sich Dampfreiniger in vier Gruppen sortieren. Die ersten drei funktionieren technisch im Prinzip alle gleich, unterscheiden sich aber in der Größe und der Handlichkeit. Die vierte Bauart erweitert das Dampfwischen noch um eine Saugfunktion.

  • Bodendampfreiniger
  • Dampfbesen
  • Handdampfreiniger
  • Dampfsauger
Bodendampfreiniger

Dampfreiniger Test: Bodengerät

Bodendampfreiniger ähneln vom Aufbau herkömmlichen Staubsaugern. Der Tank befindet sich in einem separaten Bauteil, den man über den Boden ziehen kann. Er ist dadurch in der Regel größer als bei den anderen Bautypen, was für eine höhere Laufzeit sorgt.

Über einen Schlauch mit Aufsatz zielt man den Dampfstrahl auf die zu reinigende Fläche. Der Aufsatz dient in der Regel auch zum Wischen und Aufnehmen des Schmutzes. Geeignet ist diese der Dampfreiniger für große Flächen.

Dampfbesen / Mopp

Wischmopp mit Dampfreiniger

Die kleinere Variante von Dampfreinigern sind so genannte Dampfbesen. Diese Stielgeräte haben üblicherweise die Ausmaße von einem Wischmopp. Auch sie besitzen einen Wassertank, der allerdings im selben Bauteil mit der Düse und dem Handgriff verbunden ist.

Somit ähnelt die Bauweise eben einem (dicken) Besen. Sie lassen sich dadurch leichter bewegen, haben aber eine geringere Laufzeit und liegen in der Regel auch in der Leistung hinter den Bodendampfreinigern.

Handdampfreiniger

Dampfreiniger Test Handgeraet

Noch kompakter sind Handgeräte. Hier befindet sich die Technik gemeinsam mit dem Wassertank in einem Korpus. Der Unterschied ist die geringe Größe. Der Handreiniger kann man anders als bei den Stielgeräten während des Reinigens in der Hand halten oder mit einem Schultergurt auf der Schulter tragen.

Dadurch lassen sich auch hohe, enge und schwerer zugängliche Stellen leichter erreichen. Im Dampfreiniger Vergleich liefern die Handgeräte allerdings die schwächste Leistung und den kleinsten Wassertank.

Dampfsauger

Dampfsauger im Vergleich

Eine Sonderform sind so genannte Dampfsauger, eine Variante der Wischsauger. Sie sind ähnlich leistungsstark wie die Bodenreiniger, besitzen aberzusätzlich eine Saugfunktion. Die Nässe wird mitsamt dem Schmutz aufgesaugt und gesammelt.

Mit diesen Geräten lassen sich vom Prinzip her auch geölte Böden und Teppiche reinigen. Dieses erweiterten Einsatzbereiche sorgen dafür, dass Dampfsauger preislich deutlich von eher günstigen anderen Geräten abheben. Sie kosten mehr, bieten aber mehr Komfort.

Wo lässt sich sinnvoll mit Dampf reinigen?

Der Einsatz von Dampfreinigern bietet sich vor allem auf harten Oberflächen an, die unempfindlich auf Wasser und Hitze reagieren.

EinsatzbereichVerwendung
BadSeifen- und Kalkreste auf Armaturen, Spiegeln, Fliesen oder Duschkabinen beseitigen.
GartenSteinplatten, Wege und z.B. Betonböden lassen sich von Moos und anderen Belägen reinigen.
AutoSchmutz an Felgen, auf Scheiben und an Hartplastik entfernen. Vorsicht bei Lack: Der Dampf dürfte diesem kaum schaden, aber die Bauteile des Reinigers können Kratzer verursachen.
WohnungJe nach Endtemperatur lassen sich auch umepfindliche Teppiche und Polstermöbel mit Dampf säubern.

Wann sollte man auf Wasserdampf verzichten?

Bei jedem Einsatz ist zu beachten, dass empfindliche Materialien aufgrund der hohen Hitzeentwicklung und Luftfeuchtigkeit nicht für die Reinigung mit einem Dampf geeignet sind. Dazu zählen zum Beispiel unversiegelte Holzböden, Dielenböden und Parkett.

Besonders temperaturempfindliche Materialien sollten vorab an einer unauffälligen Stelle getestet werden.

Dampfreiniger Test: Bericht und Noten

Ein recht aktueller neutraler Test liegt von ETM Testmagazin vor (Heft März 2014). Der Sieger war der Fakir DR88 mit einer Gesamtbewertung von 92,4% und der Note „Sehr gut“.

Stiftung Warentest hat zuletzt leider im April 2007 einen Testbericht über Dampfreiniger herausgebracht.

  • Testsieger bei den Bodengeräten war hier der Kärcher SC 1402 mit einer bescheidenen Gesamtnote von „befriedigend (2,9)“.
  • Bei den Handgeräten konnte der Royal M 349 mit einer Gesamtnote von „befriedigend (3,0)“ noch am Besten abschneiden.
  • Die Stielgeräte lieferten im Testbericht das schlechteste Bild. Am besten konnte noch der Clean Maxx Dampfbesen SV-518 abschneiden. Er erreichte eine Gesamtnote von „ausreichend (3,6)“.

Häufige Schwächen

Im Test fiel bei mehreren Geräten die hohe Hitze am Schlauch und an den Griffen negativ auf. Sie lag bei keinem der Dampfreiniger im gesundheitsgefährdenden Bereich, sorgt allerdings für eine Einschränkung des Bedienkomforts.

Vor allem die Düse kann sehr heiß werden. Sie sollte nach der Reinigung unbedingt abkühlen, bevor man sie abnimmt.

Ratgeber: Welchen Dampfreiniger sollte ich kaufen?

Für einige Modelle liegt ein Testbericht vor, der über Leistung und Bedienung Auskunft gibt. Doch auch ohne einen genauen Dampfreiniger Test können Sie die Auswahl relativ schnell eingrenzen. Die folgenden Kriterien können Ihnen helfen, das passende Gerät zu finden.

Nach Fläche entscheiden

Wer sich einen Dampfreiniger kaufen möchte, sollte sich vorab über den Einsatzbereich im Klaren sein. Sollen nur kleinere Flächen, wie Polstermöbel oder Gardinen gereinigt werden, so reicht vermutlich schon ein Handdampfreiniger. Bei Einsätzen im Badezimmer dürfte der Dampfbesen die beste Alternative sein. Soll das gesamte Haus mit allen Bodenflächen regelmäßig gereinigt werden, ist ein Bodendampfreiniger wohl die bequemste Alternative. Dampfsauger sind dann von Vorteil, wenn größere Mengen Schmutz eingesogen werden müssen.

Nach Leistung auswählen

  • Ein wichtiges Kriterium für eine ordentliche Reinigung ist der Dampfdruck. Bei kleineren Geräten sollten zwischen zwei und drei bar möglich sein, größere Geräte sollten mindestens vier bar erreichen können.
  • Zusätzlich zum Dampfdruck spielt die maximale Temperatur eine entscheidende Rolle.
  • Je höher beide Faktoren sind, desto besser ist die Wirkung. Hier hat der Kärcher Fakir Steamtech im Dampfreiniger Test mehrfach gute bis sehr gute Noten erzielt

Bedienung: Wartezeit und Einstellungen

  • Die Aufheizzeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie liegt bei den kleineren Modellen zwischen 1 und 4 Minuten, die Bodendampfreiniger benötigen eine Aufheizzeit zwischen 4 und 8 Minuten.
  • Wer auf Sicherheit aus ist, sollte außerdem darauf achten, dass das Dampfgerät mit einer Kindersicherung ausgestattet ist.
  • Bei einigen größeren Modellen lässt sich außerdem die Menge des austretenden Dampfes regulieren. Wer unterschiedliche Materialien reinigen möchte, kann das Gerät dadurch passend einstellen.