Dirt Devil M607 Spider

Dirt Devil Spieder M607 Test

Der Dirt Devil M607 Spider ist ein kleiner und leichter Saugroboter (Test) für kleinere Wohnungen oder die schnelle automatische Reinigung zwischendurch. Er lässt sich auf Hartböden und kurzflorigen Teppichböden einsetzen. Drei Betriebsmodi stehen zur Verfügung, durch die er flächendeckend saugen soll. Einen klassischen Staubsauger im Test kann er aus unserer Sicht dennoch nicht ersetzen. Aber als Unterstützung, um den Bodenschmutz im Alltag im Rahmen zu halten, ist er eine günstige Wahl.

Vorteile

  • Geeignet für kleinere Räume
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Fallsensor und Stoßfänger

Nachteile

  • Geringe Saugleistung
  • Erkennt Bodenbeläge nicht
  • Mittelmäßige Navigation

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Amazon 84,00 €

Saugbetrieb und Routen

Der Dirt Devil M607 Spider Saugroboter arbeitet vollautomatisch. Das eigentliche Saugen macht er also völlig selbstständig. Um das Anschalten und das Entleeren des Staubbehälters muss man sich natürlich noch selbst kümmern.
Damit der Bot auch ohne echte Navigation möglichst den kompletten Boden saugt, ist der M607 Spider mit drei unterschiedlichen Betriebsmodi ausgestattet, die der Saugroboter bei jedem Saugvorgang durchläuft.
Dirt Devil Spieder M607 Test: Saugbahnen

Die Saugbahnen je nach Modus beim M607 Spider Test (c) Dirt Devil.

  • Im „Zufallsmodus“ durchquert er den Raum, der Name sagt es schon, auf gut Glück. Das ist natürlich nicht sehr effizient. Und es garantiert auch nicht, dass überhaupt jede Stelle einmal gereinigt wird.
  • Im zweiten Betriebsmodus „Kreiseln“ bewegt er sich in kreiselnder Bewegung über den Boden. Das ist recht systematisch, doch da er keine Navigationskarte speichert, ist ebenfalls nicht gewährleistet, dass wirklich überall gesaugt wird.
  • Im dritten Modus „Kanten“ fährt er im Prinzip die Wände bzw. sonstige längs verlaufende Bauteile oder Möbel des jeweiligen Raumes ab. Falls der Saugroboter nach dem dritten Modus nicht abgeschaltet wird, beginnt der Zyklus wieder mit dem „Zufallsmodus“.
  • Programmieren kann man den kleinen Dirt Devil leider nicht.

Theoretisch können Räume auf diese Weise lückenlos gereinigt werden. Sicher kann man aber nicht sein. Deutlich teurere Roboter wie der Vorwerk Kobold VR200 (Test) fahren gezielt bahnweise durch Räume, orientieren sich dabei z.B. mittels Laser oder anderer visueller Sensoren und planen eine Route – regelrecht wie ein keines Navigationssystem.

Dirt Devil M607 Spider im Praxis-Test

Die Saugkraft an sich erscheint uns recht gering. Der Bot eignet sich daher vor allem für glatte Böden, die schnell entstaubt werden sollen. Wer ihn häufig (z.B. täglich) einsetzt, kann die Wohnung damit die Woche über gut sauber halten – sofern man nicht allzu viel Schmutz verursacht. Einmal pro Woche sollte man, vor allem wenn man es sehr gründlich mag, dann aber doch per klassischem Staubsauger ohne Beutel oder mit Beutel nachhelfen.

Mit kleineren Räumen kam der Dirt Devil in der Praxis bei vielen Nutzern klar laut deren Darstellung klar. Größere Räume überfordern die einfachen Betriebsmodi aber, wie zu vermuten war. Einige Stellen bleiben ungesaugt.

Der Geräuschlevel des Geräts war in Ordnung. Kein Leisetreter, aber auch keine Lärmquelle.

Der Akku hatte genug Power einige kleinere Räume zu saugen: ca. eine Stunde. Ein moderner Li-Ionen Akku ist leider nicht verbaut.

Ganz selbstständig ging es dann doch nicht ab. Haare und Flusen verstopften bei mehreren Rezensenten den Zugang zum Behälter. Gut gelöst vom Hersteller: Der M607 Spider zeigt dies auch per Leuchtdiode an. Dann muss man dennoch händisch nachhelfen.

Schwellen & Co: Hierbei ergab sich ein gemischtes Bild: einiges schaffte er, anderes nicht. Wer hohe Schwellen hat, sollte wohl lieber zu einem Modell mit bester Kletterqualität greifen. Auch an Kabeln blieb er manchmal hängen. Da der Saugroboter sehr klein ist, passt er andererseits unter viele Sofas.

Lieferumfang

Das Zubehör des Dirt Devil M607 Spider umfasst:

  • Zwei Filter – einen zur direkten Verwendung, einen als Ersatz.
  • Vier Rundbesen, davon zwei als Ersatz. Nett gelöst, denn so spart man sich den ersten Nachkauf von Zubehör.
  • Netzteil und Akku.

Umgang mit Hindernissen

Was geschieht, wenn der Dirt Devil M607 Spider auf ein Hindernis trifft? Der Saugroboter merkt dies und ändert automatisch die Fahrtrichtung. Nur im „Kreiselmodus“ wird das anders gehandhabt. In diesem Fall wechselt das Gerät sofort in den „Kantenmodus“.

  • Für den Alltag bedeutet dass, das Hindernisse wie Stühle oder Beitische für den „Kreiselmodus“ aus dem Weg geräumt werden, damit dieser Modus bis zum Ende durchlaufen kann.
  • Auch mit einer Absturzsicherung ist der Saugroboter ausgestattet – damit kann verhindert werden, dass er Treppen hinabstürzt. Mit drei Fallsensoren erkennt er, ob es abwärts geht. In diesem Fall ändert der Devil die Fahrtrichtung und kehrt um.
  • Je nach den individuellen Gegebenheiten in den Räumen lässt sich auch die Empfindlichkeit der Fallsensoren einstellen. So kann man z.B. festlegen, wie bei helleren Böden, höheren Stufen oder dunkleren Böden reagiert wird. Diese Einstellung nimmt man über einen – leider nicht sehr selbsterklärenden Schieberegler – an den drei Fallsensoren vor.

Hartböden und kurzflorige Teppichböden

Der Dirt Devil M607 Spider erkennt nicht von allein, welchen Untergrund er gerade reinigen soll. Da muss man selbst Hand anlegen. Der Standard ist das Reinigen von Hartböden. Um auch kurzflorige Teppichböden zu reinigen, müssen die beiden Rundbesen abgezogen werden.

Erfüllt die Basis-Anforderungen

Wer einfach einen kleinen Helfer sucht, der zwischendurch hilft, die Wohnung zu reinigen, kann hier einen günstigen Kauf tätigen. Allzu viel sollte man aber nicht erwarten: Saugleistung, Raumabdeckung und Akkuleistung können im Vergleich zu den besten Geräten nicht mithalten. Aber für den Preis erhält man ein ordentliches Angebot.

Reinigung des M607 Spider

Der Staubbehälter des Dirt Devil M607 Spider lässt sich sehr einfach reinigen. Dazu muss nur der Staubbehälterdeckel entfernt und der Staubbehälter entnommen werden. Nun muss man die Staubbox mit Filter vorsichtig über einen Mülleimer halten und dann ausklopfen. Falls noch Reste bleiben, kann man dieser auch mit einem Schmutztuch und unter fließendem Wasser reinigen. Auch das Wiedereinsetzen des Behälters ist recht einfach.

Gute Gründe für den günstigen Preis

Natürlich gibt es Gründe, warum teurere Saugroboter auch teurer sind. So verfügt der Dirt Devil zum Beispiel über kein Lithium-Ionen-Akku, ist nicht programmierbar, bietet eine relativ geringe Saugleistung und erkennt keinen Schmutz, um die entsprechenden Stellen noch einmal anzufahren.

Fazit Dirt Devil M607 Spider

Für kleine Räume mit relativ geringem Staubaufkommen erscheint der Dirt Devil M607 Spider ohne weiteres geeignet. Bei Räumen ab 35-40 Quadratmetern ist nicht immer sichergestellt, dass er den kompletten Boden abfährt. Doch für den entsprechenden Einsatz in kleineren Räumen und für die Reinigung zwischendurch ist der kleine Robotersauger angesichts des ausgezeichneten Preis-/Leistungs-Verhältnisses eine zufriedenstellende Wahl. Wer eigentlich kaum noch selber saugen will, sollte sich aber ein leistungsfähigeres Modell mit besserer Navigation zulegen.

Staubsauger Daten

Dirt Devil M607 Spider

Art Saugroboter
Ausstattung
Navigation
Steuerung
Sensoren
Akku
Laufzeit60 Minuten
Akkuleistung14.4 V
Eco-FunktionNein
Äußeres
Lautstärke50 dB
Gewicht1.5 kg
Maße36.5 x 11 x 31.5 cm
Lieferumfang

  • 2 Rundbesen (beide parallel erforderlich)
  • Filter
  • Akku
  • Netzteil

Komfort-Ausstattung

  • Rundbesen für kurzflorige Teppiche entnehmbar
  • Reinigungsleuchte für Staubbox

Vorteile

  • Geeignet für kleinere Räume
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Fallsensor und Stoßfänger

Nachteile

  • Geringe Saugleistung
  • Erkennt Bodenbeläge nicht
  • Mittelmäßige Navigation

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