Fenstersauger Test

Fensterscheiben reinigen, ohne dass es tropft? Das versprechen Fensterreiniger. Wie gut sind sie, welche Modelle sind aktuell Bestseller und welche besonders günstig? Jetzt im Fenstersauger Test informieren!

Fenstersauger im Vergleich

Kaercher WV 50 plus

Kärcher Fenstersauger WV 50 plus

Fenstersauger liegen im Trend und der Kärcher Fenstersauger WV 50 plus gehört zu den Geräten, die schon lange am Markt...

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Leifheit 51114

Leifheit 51114 Fenstersauger mit Stiel

Der Leifheit 51114 Fenstersauger ist eins der beliebtesten Modelle im Online-Handel – und z.B. Bestseller bei Amazon.de (Januar 2015)....

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Kriterien im Fenstersauger Test

Neben der reinen technischen Funktionsprüfung (ob die Fenster schlierenfrei gereinigt werden und tatsächlich nichts herabtropft) ist aber noch ein anderer Punkt wichtig: die Handhabung. Die Anwendung ist grundsätzlich schnell verständlich, man arbeitet zudem ohne störendes Kabel.

Hierbei steht vor allem der Akku im Zentrum, denn dieser machte je nach Gerät schon nach 20 Minuten schlapp. Letztlich saugen die Modelle zwar nicht direkt Dreck wie andere im Staubsauger Test, aber funktionieren doch technisch wie ein Akkusauger.

Wer also erfahrungsgemäß deutlich länger seine Fenster abzieht, sollte genau auf die Ausdauer des Geräts achten oder man muss den Fenstersauger also zwischendurch aufladen – was je nach Modell wiederum leider stundenlang dauern kann.

Sonstige Eigenschaften wie Lautstärke und Gewicht spielen ebenfalls eine Rolle – während die Schallemissionen eher eine Frage der Annehmlichkeit ist, wird die Handhabung deutlich schwieriger, wenn ein Handgerät wesentlich mehr wiegt als ein anderes.

In den Ecken und am Rand wird es eng im Test

Neben der wichtigen Frage nach einem leistungsstarken Akku steht noch ein anderes Problem bei manchem Prüfer als Manko im Testbericht: An den Rändern hinterlässt ein Fenstersauger im Test letztlich so wie auch Modelle ohne Saugfunktion einen leichten Film.

Nachledern in den Ecken und Kanten muss man also trotzdem – vor allem, wer viele kleine Flächen reinigen muss, etwa bei Sprossenfenstern, sollte sich also überlegen, ob er mit dieser Geräteklasse gut bedient ist – Fenstersauger Testsieger hin oder her.

Auch andere glatte Oberflächen lassen sich bestens mit einem Fenstersauger reinigen. Je weniger Sprossen oder Erhebungen, desto besser. Dann sind z.B. Spiegel, Fliesen und Glasflächen im Bad möglich. Auch wenn es komisch klingt: Selbst wasserabweisende Küchenfronten lassen sich schnell abwischen.

So funktionieren Fenstersauger

Die Basis-Idee ist recht simpel und greift das Prinzip eines Staubsaugers auf. Es gibt aber zwei Bauarten: Fenstersauger, die „nur“ die klassischen Abzieher ersetzen und solche, die sowohl Reinigungsflüssigkeit auf die Scheiben sprühen und diese in einem zweiten Arbeitsgang wieder aufnehmen.

  • Bei Modellen der ersten Bauart ändert sich das eigentliche feuchte Wischen (z.B. per Schwann und Reinigungsflüssigkeit) also nicht, bei der zweiten Modellart lässt sich hingegen die gesamte Putzarbeit mit dem Fenstersauger erledigen – wie gut das jeweils funktioniert, das muss dann der jeweilige Test klären.
  • Allen Modellen gemeinsam ist also die Aufgabe, nach der sie auch ihren Namen haben: Wie bekommt man die feuchten Scheiben wieder trocken, ohne dass Schlieren zurückbleiben oder das Wasser auf den Fußboden tropft? Indem das Gerät die feuchten Fenster absaugt. Dafür ist in aller Regel zwischen zwei breiten Gummilippen ein Saugrohr angebracht, sodass man das Schmutzwasser mit der vorderen Lippe zunächst wie gewohnt von der Fensterfläche zieht, dieses jedoch aufgesogen wird, bevor es herunterlaufen oder herabtropfen kann.
  • Anschließend landet das Schmutzwasser in einem kleinen Tank, der sich im Inneren des Geräts befindet – das funktioniert ganz ähnlich wie bei einem Wischsauger. Das Wasser, das sonst beim vertikalen Abziehen herunter läuft, wird über den Saugmechanismus angesaugt und in einen Behälter weitergeleitet. So ist eine nahezu streifenfreie Fensterreinigung möglich. Das beseitigt das größte Ärgernis beim Fensterputzen. Deshalb sind die kleinen Helfer im Alltag zunehmend beliebt.

Testberichte im Überblick

Ein Fenstersauger Test der renommierten Institute oder Magazine ist schwer zu finden. Stiftung Warentest hat nur einen kurzen Einzeltest in Heft 01/2010 vorgenommen und darin den – immerhin weiterhin sehr beliebten – Kärcher WV 50 plus getestet.

Andere Testberichte stammen nur selten aus allgemein anerkannten Quellen – neben dem Kurzbericht konnten wir nur noch einen kleinen Vergleich im Magazin „Haus & Garten Test“ finden, der allerdings ebenfalls nur drei Fenstersauger vergleicht: Testsieger wurde hier der Kärcher WV2 Premium, der sich gegen Modelle von Leifheit und Sichler durchsetzen konnte.

Hersteller

Die beiden bekanntesten Marken unter den Fenstersauger Modellen waren zunächst lange Zeit Kärcher und Leifheit. Inzwischen ist auch Vileda vertreten. Außerdem gibt es immer mehr kleinere oder No-Name Hersteller in diesem Segment.

Kärcher Produkte sind in den typischen Farben gelb-schwarz (WV 50 plus) oder auch als weiße Varianten (WV 75 plus) erhältlich. In beiden kommen Lithium-Ionen Akkus zum Einsatz. Sie sind generell langlebig und auch in vielen anderen elektronischen Geräten verbaut. Nach 3 Stunden Ladezeit ist man startklar.
Zum Lieferumfang gehören bei den Fenstersaugern von Kärcher jeweils immer eine Sprühflasche und ein Fensterwischeraufsatz aus Mikrofaser. Als Zubehör ist auch ein Verlängerungsset erhältlich.

Wie finde ich das richtige Gerät?

Schon anhand der Preise bekommt man ein Gefühl, wie viel Geld für diese Geräte in etwa investiert werden muss. Kundenbewertungen geben zudem einen ersten Überblick, was echte Kunden für Erfahrungen im Praxistest gemacht haben. So geben etwa Sterne die Einschätzung auf einer Skala von 1-5 wieder. Viele Kunden verfassen zu dieser Note sehr detaillierte Testberichte. Zusammen mit einer offiziellen Produktbeschreibung bieten sie wertvolle Informationen. Die Kombination aus all dem ermöglicht einen guten Eindruck, welches Modell man gut kaufen kann.

Schneller Fenstersauger Vergleich

Sie haben keine Zeit, Informationen zu den einzelnen Geräten aus verschiedenen Webseiten zu sammeln? Das ist sehr verständlich. Deshalb finden Sie hier im Überblick interessante Modelle im Vergleich.

ModellKärcher
WV 50 plus
Kärcher
WV 75 plus
Leifheit
51114
Cleanmaxx
01485
Saugwirkung+++++++
Tank0,1 l0,1 l0,1 l0,2 l
Zubehör

  • Sprühflasche

  • Konzentrat


  • Sprühflasche

  • Konzentrat

  • schmale Absaugdüse


  • Teleskopstange


  • Sprühflasche

  • Konzentrat

  • 4 Aufsätze

Akkudauerca. 20 minca. 20 minca. 30 minca. 30 min

Checkliste zum Kauf

Welches Gerät das richtige für seine Anforderung ist, muss jeder selbst ermitteln. Doch diese Fragen helfen, damit man schnell das richtige Modell findet. Tipp: Oft lässt sich online ein Schnäppchen machen – und den Weg in ein Geschäft kann man sich sparen.

  • Wie groß sind die zu reinigenden Flächen?
  • Welcher Fenstersauger hat gute Bewertungen?
  • Wie sollen Farbe und Design ausfallen?

Fenster putzen: So geht es 3x richtig

Fensterputzen gehört für viele zu den Arbeiten, die man nicht so gerne erledigt. Der Zeitaufwand ist recht hoch, außerdem ist ein gewisses Können für streifenfreies Putzen nötig. Viele Leute greifen daher auch auf professionelle Fensterputzer zurück. Unter Umständen lassen sich die Kosten dafür sogar von der Steuer absetzen. Dennoch bedeutet das auf Dauer wiederkehrende Kosten. Sicher seinen Preis wert – doch wer hier sparen will, der kann auf verschiedene Weisen richtig putzen. Denn gute Leistungen lassen sich sowohl ganz klassisch, per Fenstersauger und per Fensterputzroboter erzielen.

Ganz klassisch: Fensterputzen per HandManuell, aber mit UnterstützungGanz automatisch: per Fensterputzroboter

Zur Ausrüstung bei dieser Methode gehört der Fensterlappen, ein Eimer mit lauwarmen Wasser und ggf. Reinigungsmittel. Außerdem braucht man einen Fensterwischer fürs Abziehen.

  • Zunächst putzt man mit dem Lappen das Fenster und entfernt so Staub und Schmutz.
  • Damit das Wasser nicht runtertropft sollte man auch gleichzeitig immer ein Handtuch parat halten, um überschüssiges Wasser aufzunehmen. Dabei gilt zu beachten, dass es vielleicht nicht das allerneuste Handtuch ist, da dieses auch den Schmutz aufnimmt.
  • Nach dem Reinigen mit dem Fensterlappen nutzt man den Wischer genutzt, der das Wasser abzieht und so die Fensterscheibe quasi trocknet. Ein wenig ausprobieren, und man erreicht ein streifenfreies Ergebnis.

Der Fenstersauger ist eine praktische Hilfe für alle, die Unterstützung beim Fensterputzen benötigen und vor allem eine Zeitersparnis erreichen wollen. Wie es geht, haben wir oben schon beschrieben. In diesem Fall kombiniert man Handarbeit mit Technik. Denn der eigentliche Abziehvorgang erfolgt immer noch durch Sie selbst. Doch viele Handgriffe nimmt der Motor einem ab. Deshalb ist ein schönes Ergebnis mit weniger Umstand möglich. Doch es geht noch eine Stufe bequemer: Mit einem Roboter.

Wer es ganz komfortabel möchte, sollte sich die neuen Fensterputzroboter anschauen. Wer dabei schmunzelt, sollte sich einmal den Siegeszug der Staubsaugerroboter (Test) anschauen. Und ähnlich clever sind die Fensterputz-Bots. Weil sie senkrecht arbeiten, beeindrucken Sie sogar noch mehr. Dennein Ansaugmechanismus sorgt dafür, dass „Robbie“ am Fenster haften bleibt und seine Arbeit verrichten kann. Einige Roboter haben einen Akku an Bord und erhalten ihre Energie per Ladegerät und Steckdose. Ein guter Trick ist dabei Notfall-Restenergie, damit das Gerät weiter an der Scheibe haften bleibt und nicht herabfällt. Gereinigt werden können auch hier diverse glatte Flächen wie Spiegel, Duschkabinen usw. Weitere Informationen kann man online entdecken. Dabei helfen z.B. YouTube Videos sehr gut. So lernt man die Funktion durch lebendige Beispiele kennen.

Fazit: Für wen lohnen sich Fenstersauger?

Gerade wer in einer Dachgeschosswohnung viele schräge Fensterflächen hat, profitiert von der bei den meisten Modellen im Test ordentlichen Saugleistung. Aber auch auf ganz normalen senkrechten Glasflächen ist das „Kleckern“ beim klassischen Abziehen an der Tagesordnung und hier lässt sich praktisch das Tropfen vermeiden. Für viele Menschen wird so die Reinigung zum Kinderspiel.

Ihre Stärken zeigen die Feuchtsauger vor allem dann, wenn man nicht allzu großflächige Fensterfronten reinigen muss und keine Sprossenfenster hat – denn die Akkuleistung ist recht begrenzt und Nachwischen in den Ecken oft kaum weniger erforderlich als bei „handbetriebenen“ Gummiabziehern. Welches Modell das am besten erledigt, und welche für geringe Kosten ebenfalls gute Leistungen zeigen, dieser Frage stellen sich die Handgeräte im Fenstersauger Test.