iRobot Roomba 555

iRobot Roomba Test

Wir hatten den iRobot Roomba 555 im Test und prüfen, ob der aus dem 530er Modell entwickelte und mit dem Aussehen des 560er versehene Saugroboter das beste der beiden Welten vereinigen kann. Update: Inzwischen hat iRobot einen Nachfolger auf den Markt gebracht, den iRobot Roomba 650 (Test).

Vorteile

  • Programmierbare Startzeiten
  • Rückkehr zur Ladestation
  • Virtuelle Wand

Nachteile

  • Nicht für Raumgrößen über 60m² ideal
  • Kaum noch erhältlich
  • Nachfolgemodell: iRobot Roomba 650

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Erster Eindruck und Kurztest

Der iRobot Roomba 555 gehört zu den mittelpreisigen Modellen und macht einen ausgezeichneten Job. Für die automatische Reinigung der Zimmer kann man durch einen Timer auch die Reinigungszeit voreinstellen. Der Hersteller empfiehlt das Gerät für Raumgrößen bis zu sechzig Quadratmeter. Seitliche rotierende Kantenreinigungsbürsten sollen Ecken sowie die Fläche an den Leisten sauber kehren. Zur Ladestation fährt der Roomba 555 automatisch zurück. Zudem gehört eine virtuelle Wand zur Ausstattung, mit der Räume durch Infrarot abgetrennt werden können.

Gut ausgestattet und für die Reinigung zwischendurch gut geeignet.

So arbeitet der Roomba 555

Der iRobot Roomba 555 verspricht mehr Sauberkeit und mehr Freizeit. Kein Problem stellen Krümel, leichter Schmutz, kurze Haare sowie Staub dar. Dabei navigiert er um Gegenstände herum, erkennt Treppen und reinigt auch unter Sofas sowie Betten – sofern seine gut 7 cm Höhe darunter passen.

Den Weg durch den Raum berechnet der Saugroboter bis zu 67-mal in der Sekunde und jeder Bereich wird durchschnittlich vier Mal gereinigt. Die Bürsten rotieren gegenläufig und der Roomba 555 wechselt problemlos vom Parkett zum Teppich, dabei passt er die Bodenfreiheit automatisch an.

Ecken sowie die Kanten kehrt er mit der rotierenden Kantenreinigungsbürste ordentlich sauber. Sobald die Sensoren mehr Schmutz erkennen, wird länger an der Stelle gesaugt. Der beutellose Staubbehälter fängt im Filtersystem Staub, allergene Stoffe sowie Pollen auf.

Navigation bei Hindernissen und Schmutzflecken

Beim iRobot Roomba 555 Test hatte das Fahrwerk keine Probleme: Die Antriebsräder können bis zu dreieinhalb Zentimeter herausfedern. Die kleine, drehbare Walze im Vorderteil sowie die beiden Antriebsräder führen den Bot gut über den Fußboden. Unebenheiten bis zu einem Zentimeter wurden überfahren.

Im vorderen Rammschild des Roomba sind die Sensoren untergebracht, mit deren Hilfe er die Richtung erkennt. Allerdings bremst er ab, bevor er gegen einen Gegenstand stößt.

  • Vier Höhensensoren befinden sich an der Unterseite, damit der Roomba 555 rechtzeitig vor einer Treppe bremst.
  • Durch Infrarot-Empfänger findet der Saugroboter seinen Weg zur Ladestation zurück, außerdem helfen diese Infrarot-Empfänger, virtuelle Wände zu erkennen.
  • Zusätzlich besitzt der Roomba 555 einen Schmutzsensor. Über stark verschmutzte Stellen kreist der Saugroboter etwas länger.

Saugwirkung

Obwohl der Roomba 555 die Fläche durch eine Zufallsfahrt abdeckt, reinigt er den Fußboden gut, auch an Wänden und in Ecken. Wie alle Saugroboter ist er für Hartböden am besten geeignet, Teppich konnte er im Test nicht restlos säubern. Zudemm muss man selbst die Bürsten für gute Ergebnisse regelmäßig reinigen, wie in dieser Geräteklasse üblich.

Kleine Flächen bis zu zwanzig Quadratmeter erfasst der Roomba 555 ohne Auslassungen. Allerdings kam es bei größeren Flächen in der Nähe der Wände zu kleineren Auslassungen.

Von der Ladestation aus beginnt der Saugroboter mit ca. 1 m Abstand zu reinigen. Wird er in einem anderen Raum ausgesetzt, startet er mit einer Spiralfahrt.

Der Roomba 555 benötigt eine Durchfahrtsbreite von 38 cm. Zudem muss vor der Ladestation eine Zufahrt von etwa 60 x 100 cm frei sein, damit er andocken kann.

Der Akku reicht für etwa 2 Stunden aus. Aufgeladen ist der Akku innerhalb von 3 Stunden. Nach jeder Reinigung erreichte der Bot seine Ladestation zuverlässig.

Fazit zum iRobot Roomba 555

Der iRobot Roomba 555 war zum Verkaufsstart das kleinste Modell der Marke mit einem Wochentimer. Zudem verfügt er über ein Programm zur Punktreinigung. Im 555 Test erledigte er die Reinigung des Fußbodens ordentlich. Auch die Kundenrezensionen fielen gut aus.

Vor allem gab es viel Lob, dass er sogar Tierhaare gut entfernt. Allerdings hat der Saugroboter, wie übrigens alle Modelle, Probleme mit langen Haaren, die sich um die Bürste wickeln. In diesem Fall müssen die Bürsten häufiger gereinigt werden. Wer seine Hartböden mehrmals in der Woche reinigen möchte, könnte im iRobot Roomba 555 das passende Modell finden.

Staubsauger Daten

iRobot Roomba 555

Art Saugroboter
Volumen Staubbeutel0.6 Liter
Leistungsaufnahme30 Watt
Energieverbrauch pro Jahr (EU-Norm) kWh / Jahr
Energieeffizienzklasse
Teppichreinigungsklasse
Hartbodenreinigungsklasse
Lautstärke52 dB
Staubrückhalteklasse
Filter-Typ
Länge Stromkabel m
Aktionsradius m
Größe33,7 x 33,7 x 0,73 cm cm
Gewicht3.6 kg
Lieferumfang

  • Virtuelle Wand
  • Reinigungswerkzeug
  • Ersatzfilter
  • Ladestation
  • Netzteil
  • NiMH-Akku

Komfort-Ausstattung

  • Programmierbarer Start (Wochentimer)

Vorteile

  • Programmierbare Startzeiten
  • Rückkehr zur Ladestation
  • Virtuelle Wand

Nachteile

  • Nicht für Raumgrößen über 60m² ideal
  • Kaum noch erhältlich
  • Nachfolgemodell: iRobot Roomba 650

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