iRobot Roomba 780

iRobot Roomba 780 im Test

Der iRobot Roomba 780 war einer der beliebtesten Saugroboter im Test 2015. Was bietet das Top-Modell der 700er-Serie für Vorteile? Welche Schwächen hat es? Jetzt über alle Details informieren und welche Infos es zum iRobot Roomba 780 Test gibt. So können Sie leichter entscheiden, ob sich die Anschaffung lohnt.

Vorteile

  • Täglich wechselnde Startzeiten möglich
  • Fernbedienung
  • Füllstandsanzeige

Nachteile

  • Akkulaufzeit

Anbieter Preis*  
Amazon 499,99 €

Bestseller-Saugroboter der Oberklasse, auch für Pollen und Tierhaare geeignet. Für jeden Wochentag individuelle Startzeiten einstellbar.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören:

  • Fernsteuerung
  • Virtual Wall „Leuchttürme“
  • Ersatzbürsten
  • Reinigungswerkzeug

Manueller oder programmierbarer Start

Der iRobot bietet alle beliebten Steuervarianten: Man kann ihn sowohl spontan per Sensortasten eigenständig lossaugen lassen, über eine Fernbedienung ganz nach Wunsch den Raum abfahren lassen – er erledigt aber auch komplett autark Tag für Tag seine Arbeit. Für jeden Wochentag lässt sich dabei eine eigene Startzeit programmieren. Natürlich lässt sich auch für die komplette Woche immer derselbe Start einstellen. Die Bedienung über die Fernbedienung, über das integrierte Touchpanel sowie die Programmierung funktioniert einwandfrei.

Navigation

Der Roomba 780 kann den Raum automatisch erkennen und vermeidet durch Abstandssensoren Kollisionen mit Wänden, Möbeln oder anderen Hindernissen recht gut. Auch Treppenstufen und andere Abgründe identifiziert er durch zwei Höhensensoren, auch bei Rückwärtsbewegung. Zudem ist die eigenständige Reinigung mehrerer aneinander grenzender Räume möglicht – allerdings kann es Probleme je nach Art der Türöffnung geben, z.B. bei sehr breiten Durchgängen.

  • Auch wenn er Räume und Hindernisse erkennt, setzt der Roomba 780 keine echte Routenplanung ein. Durch mehr oder weniger zufällige Strecken wird der Fußboden gereinigt, dabei versucht er möglichst gerade Strecken zu fahren. Mehrfach wurden dabei die Freiflächen in der Mitte des Raumes überfahren. Starke Verschmutzungen erkannte der Sensor und die Fläche wurde intensiv gereinigt. Auch die Kanten und Ecken wurden gut gereinigt.
  • Sollen bestimmte Räume oder Abschnitte der Wohnung nicht gereinigt werden, stellt man spezielle Signalstationen auf, zwischen denen dann für den iRobot eine virtuelle Wand entsteht. Zwei von diesen „Virtual Wall Lighthouses” sind im Lieferumfang enthalten.
  • Trotz seiner im Vergleich guten Orientierung stößt der Roomba doch immer mal wieder gegen Möbel und Wände. Die eingebaute „Stoßstange“ aus Kunststoff feder Kollisionen aber gut ab und vermeidet Macken oder Kratzer gut.

Beweglichkeit

Der Roomba 780 hat eine gerade Unterseite, die nur von der drehbaren vorderen Rolle, zwei Rädern sowie den Bürsten unterbrochen wird. Der äußere Rand ist leicht abgeschrägt, dadurch kann er sich besser über Kanten schieben. Kabel bereiten zumindest unserem Testeindruck zufolge keinerlei Probleme.

Saugwirkung

Ein besonderes Highlight vorweg: Der iRobot 780 saugt im Vergleich zu den meisten Modellen im Saugroboter Test sehr zielgerichtet. Er kann sich automatisch auf Verschmutzungsgrad und Bodenart einstellen.

  • Der Saugbot registriert nicht nur die Raum-Geometrie, sondern erkennt auch die Art des Bodenbelags (Hartboden oder Teppich). Dementsprechend kann er seinen Saugvorgang einstellen und dadurch z.B. einen Teppichboden anders reinigen als etwa Laminat.
  • Über seine Sensoren registriert der Roomba 780 zudem besonders starken Schmutz – sowohl optisch als auch akustisch. Diese Stellen werden dann intensiver bearbeitet: Der Saugroboter fährt nicht einfach über die entsprechenden Passagen, sondern bewegt sich mehrfach über ihnen hin und her, um möglichst gründlich zu saugen. Übrigens: Auch ob der Dreck eher fest oder weich ist, erkennt der 780, und passt sein Verhalten daran an. Das Ganze nennt iRobot „Dirt Detect Series 2-Technologie“.

Entscheidend ist zusätzlich zu diesem intelligenten Saugverhalten letztlich natürlich die eigentliche Saugstärke. Auch hierbei hat iRobot den 780 mit Highend-Technik ausgestattet: Der Luftsog ist für einen Roboter sehr stark, daher saugt das Top-Modell der 700er Reihe sogar Tierhaare recht gut ein, die von den Reinigungsbürsten aufgenommen werden. Um den Schmutz vom Boden aufzunehmen oder aus Fasern herauszufegen, rotieren diese Bürsten zudem gegenläufig.

Aufladung und Entleerung

Der iRobot Roomba 780 macht die Wartung ziemlich einfach. Das beginnt schon bei der Staubbox, die über eine Füllstandsanzeige verfügt. So weiß man rechtzeitig, wann man sie leeren sollte – und braucht andererseits nicht unnötigt nachzusehen. Allerdings sind die Bürsten nicht wartungsfrei, wie es iRobot teils in der 800er-Serie anbietet.

Der Akku macht in der Regel keine Schwierigkeiten: Das Gerät erkennt selber, wann die Energieversorgung zur Neige geht, und fährt daraufhin zur Ladestation. Das gelang im Test problemlos. Die eigentliche Basisstation ist recht kompakt und kann unauffällig an einer Seite platziert werden.

Filter

Gut zu wissen, wenn man auf Hausstaub empfindlich reagiert oder Allergiker ist: Der iRobot Roomba 780 ist mit einem HEPA-Filter ausgestattet. Das bedeutet, dass eingesaugte Pollen oder Allergene im Filter zurückgehalten und nicht wieder an die Raumluft abgegeben werden – oder zumindest nur in einer minimalen Menge.

iRobot Roomba 780 im Alltagstest: Pro & Contra

In den vielen Kundenrezensionen äußerten sich die Anwender durchweg positiv über den iRobot Roomba 780. Mit der Reinigung waren sie in der Regel sehr zufrieden, da er Tierhaare sowie Schmutz bis zur Birkenblattgröße problemlos aufsaugt. Durchschnittlich hielt der Akku allerdings nur etwa zwei Stunden.

Gesäubert wurden auch die Bereiche unter den Schränken sowie unter den Betten.  Mit dem Leeren des Schmutzbehälters hatte keiner Probleme und auch das Reinigen der Bürsten ist bei diesem Modell einfacher als bei seinen Vorgängern. Lange Haare können sich nicht mehr um die Bürste wickeln.

Erster Eindruck

Gute Reinigung für einen Saugroboter, einfache Bedienung und viele intelligente Funktionen, die – sonst typische – Schwierigkeiten gut vermeiden: Der Roomba 780 ist einer der derzeit besten und daher auch beliebtesten automatischen Haushaltshelfer. Wer in seiner wertvollen Freizeit ungern putzt und bereit ist, für diesen Luxus etwas tiefer in die Tasche zu greifen, ein echter Tipp. Nochmals besser und effizienter in der Reinigungswirkung, aber auch teurer, ist der Testsieger Vorwerk VR200 (Testbericht).

Vorteile

  • Täglich wechselnde Startzeiten möglich
  • Fernbedienung
  • Füllstandsanzeige

Nachteile

  • Akkulaufzeit

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Amazon 499,99 €


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