Philips Aquatrio Pro

Philips Aquatrio Pro Test

Vorteile

  • Feucht wischen und aufsaugen in einem Schritt
  • Gründliche Reinigung, schonende Microfaserrollen
  • Frisch- und Brauchwasser-Tank klar getrennt
  • Aufrechte Parkfunktion

Nachteile

  • Schweres Gerät
  • Reinigung von Bürsten und Brauchwassertank unhandlich

Der Philips Aquatrio Pro ist bereits die 2. Generation eines kombinierten Staub- und Wischsaugers. Die erste Modellversion trug den gleichen Namen, aber ohne „Pro“. Die Änderungen zur Vorversion sind vor allem Verbesserungen im Detail – die grundsätzliche Konstruktion blieb gleich.

Saugt, wischt und trocknet Hartböden

Der Aquatrio ist für Hartböden geeignet, die feucht gereinigt werden dürfen – also z.B. Parkett, Laminat, PVC usw.

Philips Aquatrio wischt Parkett

Im Test hinterlässt der Philips Aquatrio beim Wischen nur einen sehr dünnen Feuchte-Film, der schnell verdunstet. Dadurch ist er auch kaum zu erkennen (rechts, mittlere Höhe). Der geringe Auftrag schont – gegenüber zu viel Nässe – das Parkett.

Als einziges Modell im Wischsauger Test bietet der Philips Aquatrio Pro allerdings sowohl eine kräftige Saugleistung als auch eine starke Wischwirkung mittels extrem schnell rotierender Rollen (6700 U/min).

Dank einem frei befüllbaren Wassertank kann man wahlweise mit reinem Wasser oder mit Reingungszusatz den Boden wischen.

Neben dem Saugen und Wischen ist noch eine dritte Funktion eingebaut. Der Aquatrio sorgt beim Feuchtwischen auch für eine schnelle Trocknung: Durch die gegenläufige Rotation der Wischrollen wird ein starker Sog erzeugt, der das Schmutzwasser direkt in den Schmutztank abführt.

Lieferumfang

Der Karton ist relativ großformatig – der Sauger ist in zwei Bauteile getrennt und wird vor dem ersten Einsatz etwa in der Mitte fest aneinandergesetzt. Im Lieferumfang ist außerdem das für den Betrieb zwingend erforderliche Zubehör enthalten:

  • 1x Aquatrio Pro
  • 1x Frischwassertank

 

  • 1x Brauchwassertank
  • 2x Wischrollen

 

Bedienung

Der 3-in-1-Sauger ist kabelbetrieben, eine interne Kabelrolle gibt es aber nicht: für das „überflüssige“ Kabel gibt es allerdings einen Haken etwas unterhalb des Griffs, auf dem man das Kabel in Schlaufen einhängen kann. Das hat sich im Test als ganz praktisch erwiesen, auch wenn es kompliziert klingt. Eine automatische Kabelaufwicklung ist aber fraglos komfortabler.

Um den Aquatrio zu starten, drückt man direkt am Griff einen Hebel – das sonst bei Staubsaugern häufige Starten und Stoppen per Fußtritt ist also nicht erforderlich.

3 in 1: Saugt, wischt und trocknet in einem Arbeitsdurchgang.

Auffällig ist gegenüber reinen Trockensaugern im Staubsauger Test, dass der Aquatrio nur ein Gelenk und ansonsten eine „starre“ Form hat: Um den Saugfuß an eine gewünschte Stelle zu platzieren, muss man also vom Griff aus immer den kompletten Sauger bewegen. Das ist anstrengender als wenn nur ein separates Saugrohr samt Fuß hin- und herbewegt wird.

Durch das Gelenk lässt sich der Arm im Verhältnis zum Saugfuß flacher oder steiler stellen, sodass man z.B. unter Stühlen usw. wischen bzw. saugen kann. Stellt man den Arm komplett senkrecht, rastet er ein und man kann das Gerät einfach aufrecht abstellen – sehr platzsparend.

Wer es genau wissen will: Hier kann man die Bedienungsanleitung als PDF downloaden.

Sauber wischen und Schmutzwasser aufnehmen

  • Die beiden Tanks für Reinigungswasser (oben im Gehäuse) sowie für das wiederaufgenommene Brauchwasser (unten im Gehäuse) lassen sich leicht einsetzen, allerdings neigen sie beim „zarten“ Einsetzen zum Herausrutschen – man sollte sie also immer eher relativ fest in die jeweilige Öffnung drücken.
  • Das im Brauchwasserbehälter aufgenommene Schmutzwasser demonstriert eindrucksvoll, wie viel Staub und Dreck sich auch auf einem vermeintlich nur minimal verschmutzten Parkettboden befindet. Das Entleeren ist schnell erledigt, je nach Schmutzart mussten wir im Test aber noch einmal mit Wasser nachspülen, da sich Dreckreste im etwas verwinkelten Schmutztank festgesetzt hatten.
  • Ist die maximale Menge an Schmutzwasser aufgenommen, zeigt ein LED-Licht das nötige Entleeren an. Ein voller Frischwasser-Tank genügt für ca. 50 bis 60 Quadratmeter normal verschmutzten Hartboden.

Reinigungswirkung

Im Philips Aquatrio Test hat die Reinigungsleistung beeindruckt: In nur einem Durchgang war der Boden gesaugt, gewischt und weitgehend wieder getrocknet – nur ein dünner Feuchtigkeitsfilm war auf den zuletzt bearbeiteten Flächen noch zu sehen.

Zwei Rollen rotieren im Aquatrio

Sie sorgen beim Aquatrio für gründliche Reinigung: Die beiden Mikrofaserrollen im Fuß rotieren mit 6700 U/Min über den Boden. Nach der Arbeit sollte man sie auswaschen und trocknen – das beugt Schimmel oder Gerüchen vor.

Laut Hersteller werden 99% der Bakterien abgetötet und Allergene reduziert, sofern man nicht pures Wasser verwendet, sondern einen Reiniger hinzugibt. Weil z.B. Allergene und andere Stoffe im Wasser gebunden werden, ist der Aquatrio auch „allergikerfreundlich“ – das ergabt ein Test der ECARF (Europäische Stiftung für Allergieforschung).

Eine kleine Einschränkung gibt es aber an allen Wänden oder anderen hohen Kanten: Um den Wisch-/Saugbereich herum befindet sich noch der Rahmen des Fußteils, sodass z.B. an Fußleisten oder Küchenschränken immer ein ca. 2-3 cm breiter Rand übrigbleibt, denn man von Hand nachwischen muss.

Verbrauch, Effizienz und Lautstärke

Da ein echter Saugmotor eingebaut ist, liegt das Betriebsgeräusch recht hoch – nicht lauter als bei normalen Staubsaugern mit Beutel oder ohne Beutel, aber eben auch nicht besonders leise.

Angaben zur Energieeffizienz sind nicht verfügbar bzw. für ein Gerät dieser Bauart auch nicht vorgeschrieben. Philips selbst gibt an, dass gegenüber einem 2200 W Staubsauger 50% weniger Strom und gegenüber klassischem Wischen 70% Wasser gespart werden.

Fazit Philips Aquatrio Pro Test

Der Aquatrio lohnt sich dann, wenn Sie regelmäßig große Hartbodenflächen sowohl saugen als auch feucht wischen – denn das erledigt der Philips Wischsauger in einem Arbeitsgang. Auch in Sachen Hygiene leistet er exzellente Arbeit. Für Teppichböden ist das Gerät gar nicht geeignet, außerdem bleibt an Wänden und allen hohen Kanten immer ein schmaler Streifen ungewischt, sodass man dort von Hand nacharbeiten muss. Die Handhabung ist einfach und unkompliziert, allerdings lässt sich der Sauger durch sein Gewicht nicht besonders leicht bewegen. Der Preis ist für das aufwändig konstruierte Gerät angemessen, aber kein Schnäppchen. Eine Alternative könnte der Wischroboter iRobot Braava (Test) sein, der die Wohnung automatisch reinigt, sodass man nur noch von Hand nachsaugen muss.

Staubsauger Daten

Philips AquaTrio Pro FC7080/01

Art Wischsauger
Volumen Staubbeutel0.8 Liter
Leistungsaufnahme500 Watt
Energieverbrauch pro Jahr (EU-Norm) kWh / Jahr
Energieeffizienzklasse
Teppichreinigungsklasse0
HartbodenreinigungsklasseSehr gut
Lautstärke86 dB
Staubrückhalteklasse
Filter-TypWasser (99%)
Länge Stromkabel7 m
Aktionsradius8.5 m
Größe78 x 78 x 34 cm cm
Gewicht10 kg
Lieferumfang

  • Reinigungsschale

Komfort-Ausstattung

  • Parkfunktion
  • LED-Anzeige
  • Separate Frisch- und Brauchwassertanks

Vorteile

  • Feucht wischen und aufsaugen in einem Schritt
  • Gründliche Reinigung, schonende Microfaserrollen
  • Frisch- und Brauchwasser-Tank klar getrennt
  • Aufrechte Parkfunktion

Nachteile

  • Schweres Gerät
  • Reinigung von Bürsten und Brauchwassertank unhandlich


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