Staubsauger ohne Beutel

Wie schneiden beutellose Staubsauger im Test ab? Das prüfen Stiftung Warentest, das ETM Testmagazin und auch andere Fachzeitschriften regelmäßig.
Wichtige Kriterien sind dabei unter anderem der Aktionsradius, das Behältervolumen, das Filtersystem – und allem voran die Saugleistung.
Hier finden Sie im direkten Vergleich einen Überblick über beliebte aktuelle Modelle und welche Staubsauger ohne Beutel Testsieger geworden sind.

Beutellose Sauger im Vergleich

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Bodenstaubsauger ohne Beutel: Test-Beratung

Staubsauger ohne Beutel sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, und inzwischen gibt sie in verschiedenen Bauformen. Aber warum sollte man überhaupt einen beutellosen Bodenstaubsauger kaufen? Und welches Modell ist das Beste?
Damit Sie diese Fragen individuell für sich möglichst genau beantworten können, hilft ein guter Überblick über die Produktart, den Sie im Folgenden finden. Außerdem bieten wir Ihnen einen Ratgeber, auf welche wichtigen Eigenschaften Sie je nach Ihren persönlichen Wünschen achten sollten. So können Sie das passende Modell für sich selbst finden.

Saugroboter: Separate Info-Rubrik

Ebenfalls beutellos arbeiten alle aktuellen Saugroboter. Weil für diese Modelle aber ganz andere Anforderungen gelten und sie sich in anderen Disziplinen miteinander messen müssen, finden Sie den Produktvergleich bei uns in einem separaten Staubsauger Roboter Test. Das gleiche gilt auch für Handsauger, die als Akkusauger (Test) deutlich weniger Leistung aufbringen und auch nicht für so anspruchsvolle Aufgaben wie klassische Bodenstauber ohne Beutel eingesetzt werden: diese Modelle haben wir daher in der Test-Rubrik Akkusauger aufgenommen.

Welche Rolle spielen Testsieger bei der Auswahl?

Beutellose Sauger: Der Sieger bei Stiftung Warentest

Der aktuelle Staubsauger ohne Beutel Testsieger 2015 sieht ganz anders aus, als man sich ein Zyklon-Modell vorstellt. Die einstigen Exoten sind inzwischen längst im Alltag angekommen.

Wenn Sie unsicher sind oder mehrere Geräte Ihren Anforderungen entsprechen, hilft zudem ein Test zu Staubsaugern ohne Beutel. Bei seriösen Testmagazinen werden dabei typische Anforderungen aus Sicht der Redaktion an eine Reihe von Bodenstaubsaugern gestellt – und neutral bewertet. So zeigt sich, welches Modell im Vergleich die besten Eigenschaften hat.

Da sich Qualitätsnoten immer auf die Kriterien der jeweiligen Prüfer beziehen, muss ein Siegerprodukt nicht unbedingt für alle Käufer empfehlenswert sein. Vergleichen Sie deshalb unbedingt vor dem Kauf, was genau bewertet wurde und ob das Modell alle für Sie wichtigen Funktionen bietet. Unsere Produktbeschreibungen und Berichte zu den Tests können dabei behilflich sein. Und mit unserem Kaufberater geht das alles vielleicht deutlich einfacher, als es zunächst wirkt.

So finden Sie den passenden beutellosen Staubsauger für sich

Von der Bauform über Leistung, Filter und Energieeffizienz bis hin zu Ausstattungsdetails – die Auswahl ist bei Staubsaugern ohne Beutel riesig. Deshalb geht man am besten Schritt für Schritt vor, um seine Entscheidung zu treffen.

Staubsauger mit oder ohne Beutel – was ist besser?

Hier heißt die Devise: Das hängt davon ab, wie Sie Ihren Bodenstaubsauger nutzen möchten und worauf Sie bei der Handhabung wert legen. Denn jede der beiden Bauarten hat ihre Vorteile. Dazu zählen bei den beutellosen Modellen vor allem langfristige Kostenvorteile, was Zubehör angeht. Denn Sie brauchen keine Staubbeutel zu kaufen. Außerdem lässt die Saugkraft in der Regel auch dann nicht nach, wenn die Staubbox bereits relativ voll ist. Bei einem Staubsauger mit Beutel (Test) ist dafür die Saugkraft tendenziell besser – außerdem lässt sich der aufgesaugte Dreck sehr einfach entsorgen, ohne neuen Staub aufzuwirbeln. Damit Sie die einzelnen Vor- und Nachteile der Sauger ohne Beutel besser abwägen können, finden Sie hier eine kleine Vergleichstabelle.

Vorteile und Nachteile im Vergleich

  • Die laufenden Kosten für die Nutzung sind günstiger, insofern nicht immer wieder neue Beutel nachgekauft werden.
  • Zugleich ist es umweltfreundlich, dass keine Beutelproduktion und -entsorgung anfallen.
  • Auch wenn der Staubbehälter sich schon relativ weit gefüllt hat, lässt die Saugkraft bei guten Modellen im Test quasi nicht nach.
  • Einige Geräte bieten eine – ganz oder teilweise – transparente Staubbox. Dadurch kann man schneller erkennen, wie hoch der Füllstand ist.
  • Optik und Design sind teilweise sehr futuristisch und lassen die interessante Technik erkennen.
  • Meist höherer Kaufpreis als Beutelsauger mit vergleichbarer Saugleistung
  • Die Saugwirkung fällt tendenziell geringer aus.
  • Wenn man die Staubbox leert, tritt oft Schmutz aus. Speziell für Allergiker kann das ein Problem darstellen.
  • Ab und zu müssen manche Geräte von innen gereinigt werden, was sehr aufwändig sein kann. Achten Sie am besten am besten im Testbericht darauf, ob die Art von Wartung bei dem jeweiligen Staubsauger erforderlich ist.
  • Die Art der Geräuschkulisse der Zyklone ist für manche Ohren unangenehm.

Wie funktioniert eigentlich ein Sauger ohne Beutel?

Die angesaugte schmutzige Luft wird im Innern des Geräts so verwirbelt, dass sie sich ähnlich einem Zyklon sehr schnell im Kreis dreht. Um die Rotation noch zu erhöhen, ist das Innere oft kegelförmig konstruiert.

Die Schmutzteilchen – wie z.B. Dreck, Milben und anderes – treiben im Luftstrom nach außen, ähnlich wie bei einem Schaukel-Karussell. Letztlich prallen sie gegen den Rand der Wirbelkammer, sinken nach unten und sammeln sich im Staubbehälter.
Die Luft in der Mitte hingegen wird auf diese Weise weitgehend von Partikeln befreit und nach außen in die Raumluft geblasen.

Um eventuell verbliebene Kleinstteile wie Allergene nicht wieder auszustoßen, sollte hier jedoch ein Filter vorgesetzt sein. Besonders für Allergiker ist dabei ein HEPA Filter hilfreich. Schon gewusst? Aufgrund des oben erwähnten Wirbelsturm-Effekts nennt man diese Konstruktionsweise auch Zyklontechnik.

Eine interessante Erklärung bietet das folgende Video von Dyson – dem Erfinder der beutellosen Bodensauger. Die Ausführungen sind zwar firmenseitig geprägt, bieten aber einen guten Überblick und Vergleich von Bauformen und Technik.

BauartEinfach-ZyklonsaugerMulti-Zyklonsauger
FunktionsweiseDer Motor sorgt zunächst für einen hohen Luftstrom, wie man es grundsätzlich von klassischen Bodenstaubsaugern kennt.
Anders als diese setzen Zyklonsauger aber auf die Fliehkraft, um den Schmutz herauszufiltern.
Die Luftführung ist so konstruiert, dass der Luftstrom sich extrem schnell im Gehäuse dreht. Dadurch trägt die Fliehkraft den Dreck nach außen. Er bleibt an den Seitenwänden hängen und sammelt sich letztlich im Auffangbehälter.
Übersetzt bedeutet diese Bezeichnung schlicht, dass hier mehrere Zyklone zum Einsatz kommen (lateinisch „multi“ = „viele“). Am Hauptzylinder sind dafür weitere, deutlich kleinere Zylinder angebracht. Diese Bauweise ist in der Regel auch von außen zu erkennen.
Die Saugluft wird zunächst wie links beschrieben in die Hauptkammer geführt, wo sich der grobe Schmutz absetzen kann.
Anschließend führt das Gerät den Luftstrom aber noch in die kleineren Zyklonstufen – das ist der wesentliche Unterschied zu der einfacheren Bauweise.
WirksamkeitDie Wirksamkeit der Staubtrennung hängt von der Stärke des Wirbels ab. Und da die Zyklon-Gehäuse bei den Einfach-Modellen relativ groß sind, ist die Geschwindigkeit relativ begrenzt. Deshalb sammeln diese Geräte nur die eher gröberen Partikel in der Staubbox. Für die feineren Bestandteile ist eine separate Lösung erforderlich: Ein Zentralfilter hält den Schmutz fest, der über geblieben ist. Ganz auf einen Filter verzichten kann diese Konstruktion also nicht. Und das bedeutet auch, dass ein klassisches Problem zumindest teilweise weiterhin besteht.Der Luftstrom wirbelt in den zusätzlichen Mini-Kammern wegen des viel geringeren Durchmessers umso schneller. Rotation und damit auch die Fliehkraft sind deshalb deutlich höher.
Auf diese Weise kann der Sauger hier auch feine Partikel viel besser aus der Luft abscheiden. Dadurch landen auch kleinere Schmutzpartikel direkt in der Staubbox und müssen nicht im Zentralfilter gesammelt werden.
VorteileDer Kaufpreis fällt im Vergleich zur Multi-Zyklon Variante in der Regel günstig aus.Ein Zentralfilter ist entweder gar nicht mehr nötig oder man muss ihn nur sehr selten reinigen bzw. austauschen - etwa einmal im Jahr. So kann man sich entsprechende laufende Kosten (weitgehend) sparen.
NachteileDen Zentralfilter muss man gemäß Anleitung regelmäßig reinigen und nach einer Weile sogar wechseln. Sonst leidet die Saugleistung.
Die Reinigung erfolgt meist unter fließendem Wasser. Bis der Sauger danach wieder einsatzfähig ist, muss man einige Zeit warten. Denn es ist unverzichtbar, dass der Zentralfilter komplett getrocknet ist. Nur so können sich die durch das Wasser aufgequollenen Papier-Poren wieder öffnen.
Das alles bedeutet zum einen mehr Aufwand, zum anderen aber auch laufende Kosten – die man mit einem beutellosen Sauger ja eigentlich umgehen will.
Ist in der Anschaffung einmalig relativ teuer. Dafür entfallen aber laufende Kosten wie Staubbeutel und Zentralfilter.

Der Aktionsradius – worauf kommt es an?

Alle kabelgebundenen Bodenstaubsauger erreichen irgendwo in der Wohnung das Ende des Stromkabels. Wer nicht auf einen leistungsmäßig meist schwächeren Akkusauger zurückgreifen möchte, freut sich deshalb, wenn das Hausgerät großen Spielraum beim Reinigen lässt. Das bedeutet, dass möglichst viel Fläche gesaugt werden kann, ohne die Steckdose zu wechseln. Dafür geben Hersteller den sogenannten Aktionsradius an: Wie viele Meter vom Stromanschluss entfernt kann man das Gerät maximal am Boden einsetzen? Darüber entscheiden natürlich zum einen die Kabellänge, aber auch der flexible Saugschlauch. Je größer der Radius ausfällt, desto praktischer ist die Handhabung. Diese Bewertung ist natürlich unabhängig davon, ob das Modell beutellos konstruiert ist.