Vorwerk Kobold VR200

Vorwerk Kobold VR200
Der Testsieger erzielte das beste Ergebnis aller Saugroboter bei Stiftung Warentest (02/2015). Schnell, gründlich, top ausgestattet. Sehr hohe Qualität, das jedoch zum Premium-Preis.
Vorwerk Kobold VR200 im Test
93.2%
Vorwerk Kobold VR200
Vorwerk Kobold VR200

Der Testsieger erzielte das beste Ergebnis aller Saugroboter bei Stiftung Warentest (02/2015). Schnell, gründlich, top ausgestattet. Sehr hohe Qualität, das jedoch zum Premium-Preis.

749 €

Der Vorwerk Kobold VR200 ist aktueller Testsieger im Saugroboter Test von Stiftung Warentest (Heft 02/2015). Als einziger von insgesamt 7 verglichenen Robotern konnte er sowohl auf Hartboden als auch auf Teppich gute bis sehr gute Saugleistung bringen. In den Disziplinen „Navigation“, „Handhabung“ und „Haltbarkeit“ erzielte der VR200 zudem jeweils die beste vergebene Note. Mit einer Gesamtwertung von „gut (2,1)“ lag der Kobold klar vor Platz 2 – den sicherte sich der iRobot Roomba 880 (Test) mit „gut (2,4)“.

Versandkosten sparen: Aktion bis 06.10.2016

Wenn Sie den VR200 bis zum 06.10. bestellen, entfallen für Sie in diesem Aktionszeitraum die Versandkosten.

Vorwerk Kobold VR 200 Test: Lieferumfang

Der zum Test bestellte Vorwerk Kobold VR 200 ist sehr gut geschützt und leicht entnehmbar verpackt.

Ausstattung

Im Lieferkarton sind neben dem eigentlichen Roboter folgende Bestandteile bzw. Zubehör enthalten:

  • Ladestation
  • Fernbedienung
  • Seitenbürste
  • Filter
  • Begrenzungsstreifen (ca. 4 m lang)
  • Bedienungsanleitung

Navigation

„Zufallsprinzip? Nein danke!“ Nach diesem Motto legt sich der Vorwerk einen Wegeplan für jeden Grundriss zurecht und fährt in klaren Linien systematisch das jeweilige Zimmer ab. Dafür verwendete er als bislang einziges Modell im Test eine Lasertechnologie, mit der er den gesamten Raum rund um das Gerät ausmisst und dadurch seine Saug-Route plant.

Durch seine eckige Front erreicht der Vorwerk Kobold VR200 gut alle Ecken.

Kommt durch sein vorne fast rechtwinkliges Gehäuse im Test gut in alle Ecken: Vorwerk Kobold VR200. (Bild: Vorwerk.de)

Das bringt zwei Vorteile mit sich: Erstens kommt jede Stelle dran (sofern sie technisch für den Kobold erreichbar ist). Und zweitens ist die Zeit für einen Durchgang sehr kurz – denn unnötiges Doppelsaugen derselben Abschnitte entfällt weitgehend.

Übrigens: Mittels der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung kann man den Vorwerk Sauger auch direkt steuern und nach Wunsch bestimmte Stellen in der Wohnung absaugen lassen.

Hindernisse

Sowohl Ecken als auch flache Teppiche stellen für den Vorwerk Roboter kein Problem dar. Er kommt gut in rechte Winkel und kann gut unterscheiden, welche (hohen) Teppiche er umfahren muss und welche (flachen) Teppichflore er reinigen kann. Die Grenze scheint bei ca. 1,5 cm Florhöhe zu liegen.

Drei Bodensensoren ermitteln, wie viel Luft nach unten ist und ob eventuell eine Stufe oder Ähnliches umfahren werden muss. Neu mit verbaut ist übrigens eine Kletterhilfe, die auch bei Türschwellen und Kabeln deutlich mehr Beweglichkeit verschafft.

Wenn es hingegen darum geht, unter Möbeln hindurch zu navigieren, sollten diese mindestens 9 cm Abstand zum Boden haben – denn das ist exakt die Höhe des Saugers. Für die meisten Sofas und Sessel im Test sollte das aber ausreichen.

An Wänden, Kanten und Möbelstücken navigiert er erstaunlich eng entlang und reinigt einen dementsprechend großen Anteil der Bodenfläche. Hierfür setzt das Gerät nämlich zusätzlich zum Laser auf eine zweite Technologie. Per Ultraschallsensoren erkennt der VR200 sehr präzise, wie nahe er Hindernissen kommt bzw. noch kommen darf. Diese Ergänzung ist eine Neuheit und war beim Vormodell noch nicht an Bord.

Programmierung

Display beim Vorwerk Kobold VR200

Über das Display steuert man das übersichtliche Menü, z.B. um die Startzeit vorzuwählen. (Quelle: Vorwerk.de )

Um dem Staubsauger Befehle zu erteilen, ist auf der Oberseite ein Display integriert, in dem man alle wesentlichen Eingaben durch ein schlicht gehaltenes Menü vornehmen kann.

Praktisch: Wer den Kobold genau dann saugen lassen will, wenn er bzw. sie nicht zu Hause ist, kann eine Timerfunktion nutzen. Dadurch sucht man eine gewünschte Startzeit aus, zu der der VR200 dann eigenständig mit der Arbeit beginnt.

Besonders clever: Für jeden Wochentag lässt sich bei Bedarf eine andere Uhrzeit programmieren. Sehr flexibel und gut auf den normalen Alltag ausgerichtet. Das mehrfarbige Display ist zudem sehr übersichtlich ablesbar.

So weit entwickelt eine Maschine auch sein mag: Manchmal reicht die programmierte Logik nicht aus, und man möchte den Robotersauger von Hand dirigieren. Dafür ist die erwähnte Fernbedienung im Lieferumfang inklusive, über die man die Saugbahnen manuell steuern oder die intensive Reinigung einer bestimmten Stelle befehlen kann.

Reinigung

Vorwerk Kobold VR200 Unterseite mit Bürste

An der Unterseite sind Bürste, Seitenbürste und Räder zu erkennen. (Quelle: Vorwerk.de)

Ob nun Krümel, Tierhaare oder Staub: Mit seiner Saugleistung ist der Vorwerk Kobold VR200 derzeit der Maßstab für Roboter-Staubsauger. Während es inzwischen schon mehrere Modelle gibt, die auf glatten Böden – z.B. Parkett, Laminat oder Fliesen – richtig gute Ergebnisse erzielen, sieht das bei Teppichböden ganz anders aus.

Das Ergebnis des Testsiegers ist vor allem bei Fasern herausragend, aber auch Staub kann er gut aufnehmen. Noch besser ist seine Reinigungswirkung auf weniger anspruchsvollen, glattem Bodenbelag. Bis auf Feinstaub kann er fast alle Schmutzarten sehr gut aufnehmen.

Ingesamt hat sich die Staubaufnahme auf hohem Niveau gegenüber seinem Vorgänger nochmals deutlich verbessert. Der Volumenstrom beträgt 12 bis 13 Liter pro Sekunde, das entspricht einer Steigerung von über 30%. Außerdem gelangt die vordere Seitenbürste direkt bis in rechtwinklige die Ecken – das vorige Modell hatte hier noch 4 cm Abstand.

Akku

Mit vollgeladenem Akku kann der Kobold VR200 in der Eco-Einstellung maximal 90 Minuten lang saugen und dabei eine Bodenfläche von ungefähr 120 Quadratmetern abdecken. Der Robotersauger fährt anschließend eigenständig zur Ladestation. Zum Vergleich: Der VR100 muss spätestens nach 75 Minuten wieder an die Ladestation.

Pflege

Den Raum saubermachen, das kann der Kobold zwar alleine – aber er benötigt seinerseits ebenfalls ab und zu Pflege. Dazu zählt, je nach „Verschmutzungsgrad“ der eigenen Böden, nach jedem (oder jedem zweiten) Saugdurchgang das Entleeren der Staubbox. Die ist sehr einfach von oben zugänglich. Außerdem kann man auch den Vorfilter leicht säubern und die Bürste problemlos wechseln.

Das Öffnen und vor allem das Entleeren kann dennoch – wie auch bei allen anderen beutellosen Saugern im Test – staubig werden. Vor allem für Allergiker ist es unangenehm, den Staub in den Müllbeutel zu schütten und eventuelle Allergene dadurch erneut aufzuwirbeln. Eine mögliche Alternative: Mit einem weiteren Staubsauger kann man den Auffangbehälter beim Kobold VR200 auch einfach aussaugen.

Fazit

Im Alltag ist der Kobold VR200 nicht weit davon entfernt, das Handsaugen komplett überflüssig zu machen. Doch ganz so gründlich wie die besten Staubsauger im Test kann er nicht arbeiten – das liegt schon an der geringeren Saugkraft. Aber das erforderlich „Nacharbeiten“ von Hand fällt bei diesem Modell sehr überschaubar aus.

Vorwerk gelingt mit dem Kobold damit ein Testergebnis, das zum Markenbild der Firma aus Wuppertal bestens passt: Sehr hochwertig, jedoch sehr teuer. Wer das nötige Kleingeld locker machen kann, erhält einen exzellent verarbeiteten Robotersauger, der leicht zu handhaben ist, effizient navigiert, wenig Strom verbraucht vor allem sowohl glatte Böden als auch Teppiche besonders gut reinigt.7

Vorwerk Kobold VR200
15. Februar 2015
93.2/10
Saugt zielstrebig, gründlich und stromsparend. Sehr gute Navigation durch Lasertechnik und Ultraschall. Toller Funktionsumfang. Leider auch überdurchschnittlich teuer.
93.2% Bewertung
Saugroboter Testsieger 2016

Saugt zielstrebig, gründlich und stromsparend. Sehr gute Navigation durch Lasertechnik und Ultraschall. Toller Funktionsumfang. Leider auch überdurchschnittlich teuer.